Guthabenzinsen beim Girokonto im Vergleich

Paar macht Girokonto mit Guthabenzinsen VergleichWarum ein Vergleich der Guthabenzinsen beim Girokonto sinnvoll ist, zeigt sich bei weitem nicht nur an der Höhe des Zinssatzes. Es gilt vielmehr, auf weitere Konditionen zu achten, um mit dem angebotenen Guthabenzins effektiv zu wirtschaften.

Bei der Auswahl ist selbstverständlich nicht nur der Girokonto Zinsen Vergleich wichtig, sondern auch die weiteren Konditionen. In unserer Übersicht stellen wir daher nur attraktive Angebote ohne Kontoführungsgebühren gegenüber. Einige Banken bieten dabei neben der Verzinsung sogar Kreditkarten ohne Jahresgebühr.

Vergleich Konten mit Guthabenverzinsung Juli 2017

Bank

Konto-
führung

EC-
Karte

Kredit-
karte

Guthaben-
zinsen

Besonderheiten

Konto beantragen

 DKB Cash

0 €

0 €

0 €

0,20%- mehrfach Testsieger
- weltweit kostenlos Bargeld
Zum Anbieter

Zwischen Guthabenzinsen beim Girokonto im Vergleich zu Guthabenzinsen beim Tagesgeld klafft noch eine Lücke. Dennoch ist die Verzinsung des Guthabens auf dem Girokonto gleich in zweifacher Weise sinnvoll. Zum einen wird der Kontoinhaber dadurch angehalten, sein Konto im Plus zu halten, zum anderen bietet es den positiven Nebeneffekt, dass sich das Guthaben durch die Verzinsung mehrt. Natürlich kommt es für die Rendite entscheidend auf den Geldeingang und die Zinsgutschrift an, denn der reine Guthabenszins für das Girokonto liegt meistens unter 1% und schwankt je nach Bank und Angebot zwischen 0,2 und 0,5 %. Auch Staffelzinsen, die sich an der Höhe des Guthabens auf dem Girokonto orientieren, sind möglich. Anders sieht es bei Kombinationsmodellen aus Girokonto und Tagesgeld aus, hier lassen sich durchaus bis zu 2 % Guthabenzinsen erwirtschaften.

Wann macht der Guthabenzins Sinn?

Die Angebotspalette für Girokonten hat sich durch das Auftreten der Direktbanken und Online-Tochterbanken von großen Kreditinstituten stark vergrößert. Die Konkurrenz belebt das Geschäft und ein Vergleich Guthabenzinsen beim Girokonto bringt unzählige Kontomodelle zum Vorschein. Da finden sich Girokonten mit Guthabenzins, die völlig ohne Kontoführungsgebühren auskommen, im In- und Ausland kann kostenlos Bargeld abgehoben werden, es ist kein Mindestgeldeingang erforderlich. Bei diesen Angeboten, die sich bis auf den variablen Guthabenzins in ihren Merkmalen nicht unterscheiden, hat es der Interessierte leicht. Er kann sich für den besten Zinssatz entscheiden. Doch nicht immer ist es so einfach. Bankangebote mit gutem Zinssatz und kurzen Intervallen der Zinsgutschrift sollten auf die übrigen Konditionen hin überprüft werden. Denn fallen Kosten für Buchungen, Überweisungen oder das Abheben von Bargeld an, so fressen diese den Guthabenzins wieder auf. Auch Beschränkungen, die erst ab einem gewissen Guthaben oder einem monatlichen Mindestgeldeingang entsprechende Zinsen bieten, finden sich bei Girokonten. Daher sollten Angebote genau unter die Lupe genommen werden.

Guthabenzins und Dispozins

Zwei, die sich eigentlich gar nicht vertragen, sind der Guthabenzins und der Disposzins. Wer Guthabenzinsen beim Girokonto im Vergleich betrachtet, der sollte den Dispozinssatz nicht außer Acht lassen. Denn es kann der Tag kommen, an dem der eingeräumte Dispositionskredit in Anspruch genommen wird. Dann gibt es ohnehin keinen Guthabenzins mehr, bis das Konto wieder im Haben steht, aber die Höhe des Dispozinses wirkt sich entscheidend auf die Kosten für das Girokonto aus.

Bei Zinserträgen auch an das Finanzamt denken

Und sind sie noch so gering, Zinserträge sind steuerpflichtig und werden mit der Abgeltungssteuer belegt. Diese behält die Bank automatisch ein und führt sie an die Finanzbehörde ab. Der Kontoinhaber kann allerdings den Sparerpauschbetrag geltend machen, dann bleiben die Zinserträge bis zur festgelegten Höhe,
801 Euro bei Singles und 1.602 Euro bei zusammen veranlagten Partnern, steuerfrei. Damit die Bank darüber informiert ist, wird zusammen mit der Kontoeröffnung ein Freistellungsauftrag gestellt. Dieses Formular halten die Banken bereit.